SHOTOKAN KARATE DINSLAKEN

Traditionelle Kampfkunst

„Kara“ (= Leere) und „Te“ (= Hand)

Karate ist Japanisch und setzt sich aus den oben genannten Silben zusammen. Karate wird also ohne Waffen (mit der „leeren Hand“) praktiziert.

Karate ist eine defensive Kampfkunst, die ihren Ursprung vermutlich in China hat, dann auf Okinawa (sowohl japanische Präfektur als auch deren größte Insel im Ostchinesischen Meer) weiter entwickelt wurde und zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Gichin Funakoshi, dem „Begründer des modernen Karate“ seine Verbreitung fand.

Ab den 50er Jahren wurde Karate auch wettkampfbezogen immer stärker systematisiert und ausgewählte Karateka wurden aus Japan in die Welt gesandt, um in den einzelnen Ländern Karate zu verbreiten. In den 1970er Jahren kam Hideo Ochi nach Deutschland und ist seitdem unser Chief Instructor.

Er wurde am 29.02.2020 80 Jahre alt.

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Shotokan?

Was bedeutet das?

Karate wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts ohne einheitliches Konzept und eher im Geheimen geübt. Meister Gichin Funakoshi aus Okinawa integrierte Karate in den Schulsport (er war Hauptschullehrer) und machte es nach und nach einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Seine Vorführungen waren so erfolgreich, dass er sogar vor dem japanischen Kaiserhaus auftreten durfte und seine Rückkehr nach Okinawa verschob, um in Tokio Karate zu unterrichten.

Funakoshi war neben seiner Tätigkeit als Lehrer und Trainer auch ein Künstler, der Gedichte verfasste und Kalligraphien erstellte. Dies tat er unter dem Pseudonym „Shoto„, was soviel wie „Das Rauschen der Pinien“ bedeutet. Die angehängte Silbe „Kan“ lässt sich mit „Haus“ oder „Halle“ übersetzen. 
Der Begriff „Shotokan“ (= Haus des Shoto) wurde von den Schülern / Anhängern Funakoshis geprägt und sollte als Label für das Karate dienen, wie es unter Funakoshi gelehrt wurde. Er selbst war Zeit seines Lebens gegen die Unterteilung in Stilrichtungen gewesen, weil es seiner Auffassung nach nur KARATE gab.

Was sind die Bestandteile des Karate?

Die drei Säulen…

Beim Karate gibt es vor allem Schläge und Tritte. Hinzu kommen Blocktechniken, um sich vor eben diesen Schlägen und Tritten zu schützen. Später lernen die Karateka außerdem Sprung-, Wurf- und Hebeltechniken.

Man spricht beim Karate von drei Säulen:

1. Kihon – Kann als „Grundschule“ des Karate gesehen werden. Hier werden bestimmte Hand- oder Fußtechniken mit Schritt ausgeführt, um den Karateka zu kräftigen, beweglicher zu machen und um seine Koordination und sein Verständnis für die Technik zu verbessern.

2. Kata – Die „Hohe Schule“ des Karate. Eine Kata ist ein Ablauf von traditionell festgelegten Techniken gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner. Die ersten Katas sind relativ einfach in der Ausführung und werden im Laufe der Zeit komplexer.

3. Kumite – Das Partnertraining. Hier trainieren zwei (oder mehr) Karateka den Kampf oder die Selbstverteidigung. Zu Beginn ist das Kumite sehr stark reglementiert. Angriffs- und Abwehrtechnik sind vorgegeben und es gibt festgelegte Schrittfolgen. Dies wird im Laufe der Entwicklung des Karateka immer freier und flexibler bis hin zum freien Kampf.

Shotokan Karate in Dinslaken

Geschichte und Dojo heute

Es begann vor ein paar Jahren als Interessensgemeinschaft. Damals trainierten wir zuerst bei mir im Garten, später dann auf der Freifläche eines Kleingartenvereins. Mit Einzug der nasskalten Jahreszeit benötigten wir ab gewissen Temperaturen oder Niederschlagsmengen ein Dach über dem Kopf. Wir fanden Zuflucht im Dachgeschoss einer Praxis für Physiotherapie, in einem leerstehenden ehemaligen Supermarkt in Walsum und zuletzt in der Trainingshalle der befreundeten Kampfkunstakademie HuLong in Oberhausen Holten.

2019 erfüllte ich mir dann den Traum einer „eigenen“ Karateschule und gründete „Shotokan Karate Dinslaken“. Glücklicherweise fanden wir im gleichen Jahr eine sehr schöne und gepflegte Halle beim Gesundheitszentrum Lang.

Bald war uns eine Einheit pro Woche nicht mehr genug. Wir wollten mehr. So kam es, dass wir von September 2022 bis Februar 2023 Dienstags in der Sportschule Dinslaken von Fatih Demir trainierten und von März 2023 bis August 2023 wieder in Oberhausen Holten bei Kampfkunst Hu Long.

Eine eigene Schule zu gründen war schon toll, aber dann noch eine eigene Halle zu haben, hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt.

Seit September 2023 trainieren wir in unserem eigenen Dojo auf der Wallstr. 5 und zwar im hinteren Gebäudeteil. Den erreichst du, wenn du vorne vor Ghost Cards oder dem Nagelstudio stehst und dich dann links hältst. Nach wenigen Metern kommt ein Durchgang in den Hinterhof/Innenhof. Dort steht auch ein Schild „Zufahrtsweg Neustraße„. Einfach durchgehen und dann rechts halten. Nach zehn Metern stehst du vor unserem Dojo.

(auffällige Schilder folgen)

Kampfkunst in Dinslaken – Shotokan

Kampfkunst in Dinslaken – Shotokan

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Unsere Trainings

Wer kann Karate lernen? JEDER – vorausgesetzt er fängt damit an!

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Wer kann Karate lernen?  JEDER – vorausgesetzt er fängt damit an!

Unsere Traiinggg

Kinder
6 – 12 Jahre

Dienstag 17:30 – 18:30
Donnerstag 17:30 – 18:30

Anfragen

Junioren
13 – 17 Jahre

Unterstufe
Dienstag 18:30 – 20:00
Samstag 11:30 – 13:00

Mittel- und Oberstufe
Dienstag 18:30 – 20:00
Samstag 10:00 – 11:30

Anfragen

Erwachsene
18 +

Unterstufe
Dienstag 18:30 – 20:00
Samstag 11:30 – 13:00

Mittel- und Oberstufe
Dienstag 18:30 – 20:00
Samstag 10:00 – 11:30

Anfragen

Ihr Trainer

Klaus Schowe

Mein Name ist Klaus Schowe.

Mit Karate habe ich 1989 angefangen.
Mittlerweile bin ich mit dem 3. DAN (Meistergrad) graduiert, habe eine Prüferlizenz, um Schülern innerhalb der Unter- und Mittelstufe die Gürtelprüfung abzunehmen und besitze die Übungsleiter-C-Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Für mich selbst trainiere ich im Shotokan Karate Wesel bei Michael Jarchau.

Neues aus dem Dojo

Hier finden Sie immer aktuelle Infos

Hier werden dann die Blogbeiträge platziert, die Du in der Zukunft dann direkt in WordPress erstellst. Du kannst eigene Kategorien bilden und genau steuern, was hier dann zu sehen sein wird.